Vertreterversammlung 2019

Kein Stillstand bei der Raiffeisenbank Stauden eG

Die Bank präsentiert sich auf der Vertreterversammlung weiter erfolgreich und stellt die Weichen für die Zukunft

Stauden
Trotz anhaltender Niedrigzinsphase, schwankenden Aktienmärkten und politischer Unsicherheit bleibt die Raiffeisenbank Stauden eG weiter ein verlässlicher Partner in der Region und konnte auch das abgelaufene Jahr 2018 erfolgreich gestalten. Auch die Zukunft wirft ihre Schatten voraus: Vorstandsvorsitzender Walter Knoll wird zum Jahresende in den Ruhestand gehen, die Geschäftsstellen in Mittelneufnach und Mickhausen werden grundlegend renoviert und drei kleinere Zahlstellen in den nächsten Monaten geschlossen.

Gegen Ende seiner Eröffnungsrede fasste Vorstandsvorsitzender Walter Knoll das derzeitige Leben einer Bank in einem Satz zusammen: „Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels – davon werden auch die Anforderungen der Kunden und Mitglieder an uns geprägt. Das bedeutet für unseren künftigen Erfolg und unsere Stabilität, dass wir nicht auf der Stelle verharren dürfen“. Die Bank müsse demnach omnikanalfähig sein, also sowohl in der Filiale als auch digital im Online Banking alles bieten. Die Raiffeisenbank Stauden kann dies zusammen mit seinen Verbundpartnern hervorragend darstellen und dem Kunden somit alles bieten, was von einer modernen Bank gefordert wird. Gut waren auch die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. Die Bilanzsumme stieg um 3,3 Mio. auf 239,5 Mio. Euro. Das gesamte Kundenanlagevolumen inklusiv den Anlagen bei den Verbundunternehmen Allianz, Union Investment und der Bausparkasse Schwäbisch Hall wurde um elf Million auf insgesamt 313 Mio. Euro gesteigert. Die Ausleihungen nahmen 2018 um 1,16 % auf 106 Million Euro zu. Das Eigenkapital beläuft sich auf knapp 23,4 Mio. Euro und ist laut Knoll weiterhin überdurchschnittlich hoch. Gut 18.000 EUR an Spenden wurden an Vereine und Organisationen in der Region ausgeschüttet. Die Bank erwirtschaftete schließlich einen Jahresüberschuss von 291 TEUR. Die Dividende betrug unverändert fünf Prozent.

Im Anschluss verlas Aufsichtsratsvorsitzender Michael Wiblishauser den Bericht der gesetzlichen Prüfung. Einstimmig wurden danach Vorstand und Aufsichtsrat von den anwesenden 109 Vertretern entlastet. Die Aufsichtsräte Georg Reiter und Konrad Kraus standen turnusmäßig zur Wiederwahl an und wurden ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Vorstandsmitglied Thomas Walter ging nach seinem allgemeinen wirtschaftlichen Bericht noch auf die Veränderungen bei der Bank ein. Unpopulär, aber aufgrund der stetig steigen Kosten leider unumgänglich, sieht er dabei die Schließungen der drei Geschäftsstellen in Aretsried, Scherstetten und Waldberg in den nächsten Monaten. Die Gründe hierfür wurde den Kunden auch schon bei den im Frühjahr stattgefundenen Ortsversammlungen erklärt. Trotzdem bietet die Raiffeisenbank Stauden nach wie vor mit fünf Zweigstellen im Geschäftsgebiet ein gutes und nahes Filialnetz für seine Kunden an. Und dieses wird sogar noch aufgewertet: Die Geschäftsstellen in Mittelneufnach und Mickhausen werden in Kürze nach neuestem Stand renoviert und modern ausgestattet. In der jeweils zirka dreimonatigen Umbauphase müssen die beiden Geschäftsstellen aber geschlossen bleiben.

Und noch eine Neuerung kommt auf die Kunden zu: Walter Knoll wird sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschieden. Der derzeitige Prokurist Dominic Lauter wird dann ab dem kommenden  Jahr den Vorstandsposten übernehmen.

Zahlen der Raiffeisenbank Stauden eG
Bilanzsumme 239.505.062 EUR Eigenkapital rd. 23,4 Mio. EUR
Einlagen 205.996.832 EUR Spenden rd. 18.000 EUR
Ausleihungen 106.043.770 EUR Mitglieder 4.216
Bilanzgewinn 291.936 EUR Beschäftigte 45
Die Vorstände Thomas Walter (li.) und Walter Knoll (re.) waren mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Ab 2020 wird Dominic Lauter (Mitte) in den Vorstand aufsteigen und Walter Knoll ablösen, der sich zum Jahresende in den Ruhestand begibt.